Versöhnt mit „Redwood Dreams“ von Kelly Moran

Die „Redwood Love“-Trilogie hat mich alles in allem weder packen, noch überzeugen können. Doch wie ist es mit dem Spin-Off „Redwood Dreams“?

Darum geht es in „Redwood Dreams“

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln

Klappentext:

Ella Sinclair fühlt sich manchmal unsichtbar. Und ja, sie würde das gern ändern. Nur nicht gerade jetzt. Jetzt wäre sie am liebsten tatsächlich unsichtbar. Denn irgendwie ist sie ins Fadenkreuz der O’Grady-Damen geraten. Das sogenannte Drachentrio herrscht mit eiserner Faust und Haferkeksen über den kleinen Ort Redwood – und verkuppelt jeden, der nicht bei drei auf den Bäumen ist. Als wäre das nicht schlimm genug, hat das Trio auch noch Jason Burkwell für sie auserkoren. Ella bringt in der Nähe des sexy Feuerwehrmanns kaum zwei zusammenhängende Worte heraus. Das kann nur schiefgehen. So was von schief …

 

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern

Klappentext:

Parker Maloney ist der Sheriff der kleinen Stadt Redwood. Und er gehört zu den wenigen Singles des Ortes, die nicht Reißaus nehmen, wenn das sogenannte Drachentrio im Anmarsch ist – drei ältere Damen, die schamlos kuppeln. Er hätte nämlich gar nichts dagegen, verkuppelt zu werden – zumindest bis Maddie Freemont wieder in Redwood auftaucht, seine Erzfeindin aus Highschool-Zeiten. Sie ist die einzige, die ihn mit nur ein paar Worten aus der Fassung bringen kann. Er würde sie am liebsten erwürgen. Oder küssen. Egal, solange sie nur die Klappe hält …

 

Dramatische Vergangenheiten in „Redwood Dreams“  

Im Vergleich zur Trilogie, ist das Spin-Off „Redwood Dreams“ definitiv spannungsgeladener und wesentlich dramatischer. Wer jetzt denkt „Oh, mein Gott. Redwood Love war ihr zu lahm, Redwood Dreams ist ihr zu dramatisch – die hat sie ja nicht mehr alle“, dem sei gesagt: Stopp. 

Ja, die Spin-off Dialogie ist dramatisch, vor allem, was die Hintergrundgeschichten der beiden Hauptprotagonistinnen Ella und Maddie betrifft. Das wären sie so auch, doch durch den direkten Vergleich mit der „Redwood Love“-Trilogie, fällt diese Veränderung deutlicher auf. Und zwar positiv. Wie in Redwood Love – zumindest in Band 2 und 3 – sind auch hier die Schicksale der To-be-Pärchen durch Vorfälle in der Vergangenheit miteinander verknüpft, allerdings liegen sie nicht für alle Beteiligten von Beginn an klar auf der Hand. 

Ein weiteres klareres Plus an Autorin Kelly Moran, die ihren Figuren hier nicht nur einen steinigeren Weg gezeichnet hat, sondern dankenswerterweise auch auf die Copy-Paste-Floskeln bei den erotischen Szenen verzichtet hat, die mich bei „Redwood Love“ immens gestört haben.

“Redwood Dreams“ ist eine gelungene Kleinstadtromantikdialogie. Auf diesem Level hätte ich mich wirklich über weitere Bände gefreut. Ich bin mir sicher, dass allseits gefürchtete, mal mehr und mal weniger subtil agierende Drachentrio könnte noch mehr (un)willige Paare miteinander verkuppeln.

 

Wie hat Dir „Redwood Dreams“ gefallen?
Und welches Pärchen magst Du am liebsten?

 

„Redwood Drams“ | Kelly Moran | Rowohlt Verlag

 Band 4 – Es beginnt mit einem Lächeln: 978-3-499-00128-4

Band 5 – Es beginnt mit einem Knistern: 978-3-499-00129-1

12,99€ Taschenbuch / 9,99€ eBook

 

 

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