Alles echt? oder: Wie ich am Wahrheitsgehalt mancher Rezensionen zweifle

Ein Rant. Rezensionen sind ein wichtiger Teil im Leben eines Autors. Vergleichbar mit den Kritiken in angesagten Gourmet-Zeitschriften für ein Sterne-Restaurants. Es gibt gute Bücher, schlechte Bücher, jede Menge dazwischen und natürlich auch viele, die in beide Richtung weit über die Grenzen hinaus gehen.

Was mich an manchen Stellen Inne halten lässt, ist die Eintönigkeit, mit der im Netz – ob auf Leseportalen oder sozialen Netzwerken – lautstark in dasselbe Horn geblasen wird. Da überschlagen sich die Leserinnen – meist sind es wirklich Frauen – vor Begeisterung und Lobeshymnen, über die gelesenen Werke. 

Ist ja nicht schlecht, wenn es das Buch verdient hat, oder?

Und genau da liegt für mich der Hase im Pfeffer. Bei manchen Büchern frage ich mich, liegt es an mir? Sehe nur ich die Schwachstellen? Und ehrlich, so vermessen bin ich nicht, dass ich das von mir denke. Daher bleibt doch eigentlich nur ein Umkehrschluss übrig: Die anderen sehen das entweder komplett anders oder sie machen den Mund nicht auf.

Überschwänglichen Rezensionen: Ein paar Beispiele

Weihnachtlicher Liebesroman. Es geht um eine schusselige Autorin, die gerne mal ihre Deadline überstrapaziert. Die Agentin erwähnt ganze vier Mal, dass der Verlag XY das nicht dulden wird. Der Verlag, der da mehrfach namentlich in Versalien genannt wird, ist derselbe Verlag, der besagten Roman herausgegeben hat. 

Zu stören scheint das jedoch nur mich.

Ein Fantasyroman. Die Storyline ist gut. Aber es fehlt an allen Ecken und Enden die Berücksichtigung der Regel „Show, don´t tell“. Darüber hinaus werden keinerlei Gefühle beschrieben. Bei der erstmaligen Berührung der Heldin mit dem Mann X geht ein Flirren (oder Ähnliches) durch ihren Körper und sie hat für einen Moment alles um sich herum vergessen.

Zwei Sätze – und das war es dann. Das zieht sich durch das ganze Buch. Das Innenleben der Protagonistin – ich gehe davon aus, dass sie eins hat – wird kurz und sachlich abgehandelt. 

Aber alle jubeln über das tolle Buch.

Ein Weihnachtsroman, der sich durch ein komplettes Jahr zieht. Das Thema ist traurig. Der Mann wird am Neujahrstag überfahren. Im Wechsel wird aus seiner Sicht aus dem Vorhimmel erzählt und aus der Sicht seiner verwitweten Frau auf der Erde. Ziel der beiden Schutzengel (also seinem und ihrem) ist es, die Witwe sich neu verlieben zu lassen, um ihren Lebenswillen an die Erde zu binden. In letzter Sekunde fällt ihnen ein, dazu einen ausgesetzten Hund zu schicken, dessen Lebensstrang mit ihrem Lebenswillen verbunden ist. Das Buchcover ziert ein verliebtes Pärchen im Schnee, das ausgelassen vor einer romantischen Blockhütte turtelt. Im Vordergrund sitzt der Hund. Und wieder überschlagen sich die begeisterten Rufe über das ach-so-passende-Cover.

Und ich stehe da und denke: WAS? Was ist daran bitte passend?

Worum geht es hier wirklich?

Warum ist es so schwer seine ehrliche Meinung zu sagen? Gerade auf entsprechenden Buchportalen sind doch ohnehin die wenigsten mit ihrem Klarnamen vertreten. Wovor also Angst haben? Vor ein bisschen Gegenwind? Dafür gibt es die Leserunden doch, oder nicht? Die Autoren oder Verlage öffnen hier doch bewusst ihre Tore für ehrliche Meinungen und Kritik.

Oder ist es die Angst dann nicht mehr ausgewählt zu werden? Kein Rezensionsexemplar mehr zugesandt zu bekommen?

Was? Was ist es, dass kollektiv gehypt wird und nur gefühlt eine Hand voll Leserinnen ehrlich sagt: „Ähm, naja, das war jetzt nicht so dolle“?

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41 Kommentare

  1. 25. Mai 2020 / 17:44

    Sind solche Begeisterungsausdrücke nicht eher auf Instagram als bei Rezensionen vorhanden? Habe das Gefühl, das die auf Blogs dann meistens doch eher aus differenzierter sind, lese aber auch eher selten welche. Ausschließlich begeistert war ich vor kurzem beim Grafic Novel On a Sunbeam, ansonsten sind 5 Sterne Bücher bei mir eher selten der Fall. Chain of Gold habe ich zwar geliebt, dennoch gab es einige Aspekte die mir nicht gefallen haben. Finde ausdifferenzierte Rezis auch wichtig. Ansonsten verkaufe ich sie auch nicht als Rezi, sondern es wird wie bei der der Unendlichen Geschichte ein Beitrag mit fünf Punkten für die Geschichte.

    Liebe Grüße

    Nadine

  2. 24. Mai 2020 / 11:57

    Huhu 🙂
    Das ist ein ziemlich schwieriges Thema. Ich würde aber definitiv nicht sagen, dass schlichtweg viele Rezensionen nicht ehrlich sind. Manche Dinge, die dir auffallen, falles wiederum anderen nicht auf. Ich denke, dass einfach jeder auf andere Dinge achtet und für wichtig befindet. Ich zum Beispiel achte vor allem auf Charaktere, Fehler im Plot fallen mir tatsächlich manchmal gar nicht auf, stören aber andere extrem.
    Klar, es gibt mit Sicherheit auch die, die mit ihrer positiven Rezension Verlag und AutorIn auf sich aufmerksam machen wollen oder ähnliches, aber ich gehe hier mal nicht von der breiten Masse aus 😀
    Liebste Grüße
    Kat

    • Sabrina
      Autor
      24. Mai 2020 / 17:13

      Liebe Kat,

      Ja, es scheint wirklich ein schwieriges Thema zu sein. Ich will auch niemandem irgendwas unterstellen, es ist nur einfach vielfach mein Eindruck gewesen.
      Aber ja, unterschiedliche Erwartungen, Ansprüche und Eindrücke führen zu verschiedenen Sichtweisen. 🤓

      Vielleicht wird es Zeit für einen Nachtrag?

      Liebe Grüße

      Sabrina

  3. 23. Mai 2020 / 22:13

    Hallöchen,

    ich glaube, dass das eher an den unterschiedlichen Vorstellungen einer guten Geschichte liegt. Manche achten mehr aufs handwerkliche, andere wieder, ob sie sich unterhalten fühlten.

    Ich persönlich tue mich extrem schwer Liebesgeschichten abzukaufen. Anderen fällt das leicht und sie brauchen es in der jeder Geschichte. Ich zum Beispiel wieder nicht. Ich habe aber auch schon Bücher sehr gut bewertet, die der Mehrheit eher nicht zu zu sagen scheinen (zum Beispiel Die Namenlose Königin und Long May She Reign).

    Ich weiß inzwischen mit welchen Bloggern und Bloggerinnen mein Geschmack halbwegs harmoniert und bei wem ich dann eher gewarnt bin, weil wir unterschiedliche Erwartungen haben.

    Liebe Grüße
    Sarah von Books on Fire

    • Sabrina
      Autor
      24. Mai 2020 / 9:18

      Guten Morgen liebe Sarah,

      Da hat Du definitiv recht. Ich will nicht sagen, dass ich erwartungsfrei an ein Buch herangehe, aber ich achte beim Lesen auch nicht bewusst auf irgendetwas.
      Es ist vielmehr so, dass mir die gravierenden Dinge mittendrin ins Auge springen, wie beispielsweise Copy&Paste-Wiederholungen von Satzfragmenten oder ähnliches.

      Unterhalten werden möchte ich natürlich auch 😊 Aber ich glaube, das geht uns allen so, oder nicht?

      Liebe Grüße

      Sabrina

  4. 23. Mai 2020 / 18:18

    Puh, ich finde das ist ein schwieriges Thema. Zum einen gibt es einfach viele subjektive Aspekte, die andere Leser’innen einfach nicht stören. Zum anderen ist jeder unterschiedlich sensibilisiert. Es gibt viele Aspekte, gerade an Liebesgeschichten, die mich heute extrem stören, vor ein paar Jahren wäre das aber noch nicht der Fall gewesen und viele andere, die sich vielleicht einfach noch nicht damit beschäftigt haben, sehen die Probleme ebenso wenig. Das finde ich immer schwierig zu beurteilen oder anderen ihre Meinung abzusprechen.
    Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass da einiges an unbewusster Beeinflussung mit reinspielt. Ich merke selbst bei mir immer wieder, dass ich eine Meinung zu einem Buch habe und sie sich immer mehr verschiebt, je mehr Rezensionen ich dazu lese. Manchmal wird ein neuer Kritikpunkt genannt und ich denke “stimmt, das fand ich auch nicht so cool” oder es wird in den Himmel gelobt und bei weniger gravierenden Punkten denke ich dann auch hin und wieder “naja, im nachhinein betrachtet war es doch nicht so schlimm”. Vielleicht geht es anderen einfach auch so und wenn man genug Hype vor dem Lesen mitbekommen hat, dann stellt man sich vielleicht so positiv auf das Buch ein, dass man sich da einfach unreflektiert anschließt.
    Wer weiß das schon, aber ich würde jetzt nicht behaupten, dass es alle mit Absicht machen oder sich nicht trauen, zu kritisieren. In Leserunden mit Autor kann ich mir das schon vorstellen, aber in Rezensionen gehe ich mal ganz naiv davon aus, dass der Großteil der Leute seine ehrliche Meinung schreibt.

    Insgesamt aber interessante Überlegungen und auf jeden Fall etwas, was man diskutieren kann 🙂
    Liebe Grüße!

    • Sabrina
      Autor
      23. Mai 2020 / 19:28

      Liebe Jacquy,

      Ja, einige Punkte die du ansprichst, sind ein guter Hinweis und Aspekte, die ich absolut verstehe und nachvollziehen kann. Manches kommt vielleicht wirklich erst mit der Zeit und jeder empfindet anders. Ich verstehe auch, dass man sich von einem Buch mitreißen lassen kann, denn ganz ehrlich, was gibt es besseres ❤️ Ich will auch anderen nicht vorschreiben wie sie es machen sollen, ganz bestimmt nicht, ich würde mir nur wünschen, trotz aller Begeisterung noch einmal nachzuspüren und zu überlegen „Gab es etwas, das unlogisch war?“ oder „Waren da nicht doch ein paar gleichklingende Formulierungen zu viel?“ 😉

      Ich fände nur dann und wann ein „Das Buch war wirklich klasse, die beiden kleinen Logikfehler haben dem keinen Abbruch getan.“

      Verstehst du, was ich meine? 🙈

      Liebe Grüße

      Sabrina

      • 4. Juli 2020 / 20:21

        Ja, verstehe ich gut, so sieht das bei mir mittlerweile auch meist aus. Mir geht es mittlerweile gar nicht mehr so, dass ich an einem Buch alles perfekt finde, denn irgendeine Kleinigkeit gibt es immer, die nicht so gut war oder vielleicht auch einfach nicht den Geschmack getroffen hat.

  5. 23. Mai 2020 / 14:28

    Hallo Sabrina,

    danke, danke, danke! Solch ein Beitrag war überfällig. Ich hatte auch schon daran gedacht, dass ich darüber schreiben sollte. Aber du hast mir quasi die Worte aus dem Mund genommen und per Tastatur auf digitales Papier gebannt.
    Ich bin zwar noch auf einigen Lese-Communitys unterwegs, aber meist nur, um meine Rezensionen auch dort zu veröffentlichen. Andere, gerade bei gehypten Büchern, lese ich dort fast gar nicht mehr, außer ich bin mit den RezensentInnen auf dem jeweiligen Portal befreundet. 😉
    Ich habe es auch schon oft erlebt, dass ich Rezis lese, die 5 Sterne erhalten, ich dem Buch aber selbst nur 2 max. 3 Sterne geben könnte. Ich frage mich dann ebenfalls ständig, haben wir das gleiche Buch gelesen???

    Liebe Grüße,
    RoXXie

    • Sabrina
      Autor
      23. Mai 2020 / 19:34

      Hallo RoXXie,

      Ja, manchmal fragt man sich wirklich, ob man dasselbe Buch gelesen hat. Es erstaunt mich immer wieder, wie unterschiedlich gerade bei gehypten Büchern die Meinungen auseinandergehen.

      Liebe Grüße

      Sabrina

  6. 23. Mai 2020 / 12:54

    Liebe Sabrina,

    oh, du sprichst mir aus dem Herzen. Wenn ein Buch so hoch um jubelt wird, mach ich da ganz gerne einen Bogen drum. Und ich mache auch einen Bogen um Autoren, die nach dem ich meine Rezension veröffentlicht habe, dort gerne noch etwas geändert hätten. Ich hatte mir erlaubt zu erwähnen, dass das Weihnachtsbuch in Zusammenhang zu einem vorherigen Buch steht und es nett war die Charaktere wieder zu treffen. Ich sollte das doch bitte streichen, denn ein Weihnachtsbuch wird nur als eigenständiges Buch gekauft. Tja, wenn man das nicht lesen möchte, dann muss man alleinstehende Geschichten schreiben.

    Ich für mich möchte bei einem Buch gut unterhalten werden und den Alltag vergessen. Was mich beim Lesen noch mehr stört, als fehlender Tiefgang beim Protagonisten sind unsinnige Formatierungen und Rechtschreibfehler. Ich finde das sollte in einem Buch so wenig wie möglich vorkommen.

    LG Kerstin

    • Sabrina
      Autor
      23. Mai 2020 / 19:44

      Liebe Kerstin,

      Einen Autoren/Autorin, die mit Anpassungswünschen um die Ecke kamen, hatte ich bisher zum Glück nicht. Natürlich möchte man gerne, dass das eigene Buch gut ankommt, man sollte aber als Autor/Autorin auch in der Lage sein sachliche Kritik anzunehmen.

      Rechtschreibfehler, wenn sie sich auffällig häufen und Satzbaufehler, das macht mich vor allem bei schlechten Übersetzungen englischsprachiger Bücher wahnsinnig. Ich frage mich da wirklich, ob sie den Text einfach durch den G* Translater gejagt haben oder …

      Liebe Grüße

      Sabrina

  7. 22. Mai 2020 / 17:17

    Hallo,

    also als Leser muss ich zugeben, das ich oft einen großen Bogen um alle Bücher mache, die so über die Maßen gehupt werden. Meistens schaffen es die Bücher dann nämlich doch nicht den Erwartungen gerecht zu werden.

    Ich lese übrigens lieber die schlechte Rezensionen. Die finde ich irgendwie meistens ehrlicher und sachlich. (Jedenfalls die, bei denen sich der Rezensent ordentlich mit dem Buch auseinander gesetzt hat.) Mehrfach eine Lobeshymne immer im fast gleichen Wortlaut zu lesen ist nämlich langweilig und auch nicht besonders glaubwürdig.

    Liebe Grüße
    Rena

    • Sabrina
      Autor
      22. Mai 2020 / 20:27

      Liebe Rena,

      Ich kann dir da nur zustimmen. Wahnsinnig gehypte Bücher machen mich von Haus aus skeptisch. Das ist bestimmt nicht allen gegenüber fair, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man eine Weile wartet, irgendwo leise kritische Stimmen durchbrechen, die diese Bücher offen und kritisch betrachten.

      Liebe Grüße

      Sabrina

  8. 21. Mai 2020 / 16:51

    Ich rezensiere relativ selten Bücher, aber dann jene, die mir gut gefallen haben. Kritik gehört dazu. Kein Buch ist für jede*n perfekt und das darf man auch aufzeigen.
    Grundsätzlich vermute ich eher, dass es heutzutage zu weit verbreitet ist, Dinge überschwenglich darzustellen: entweder etwas ist fantastisch oder es ist totaler Dreck. So jedenfalls kommt es mir oft vor.
    Ob Schau vor Kritik oder andere Dinge noch dahinterstecken, weiß ich natürlich nicht.

    Wenn ich eine Rezension lese und sie keinerlei Kritikpunkte findet, stimmt mich das misstrauisch (wie bei Produktrezensionen bei A. ja auch)

    • Sabrina
      Autor
      22. Mai 2020 / 9:55

      Hallo Matthias,

      Dieses Überschwängliche, ist das was oft so unglaubwürdig erscheint. Ich finde auch viele Bücher toll und schreibe das auch, versuche aber auch Schwachstellen aufzuzeigen.
      Vielleicht ist es aber auch wirklich wie hier ein paar andere angemerkt haben, dass manche LeserInnen über diese Schwachstellen hinwegsehen weil das Buch im Großen und Ganzen überzeugt hat oder weil sie es als solche nicht ansehen bzw. erkennen.

      Liebe Grüße

      Sabrina

  9. 21. Mai 2020 / 12:46

    Huhu,

    also … einerseits geb ich dir Recht, dass viele Rezensionen extrem positiv sind, so sehr, dass es manchmal schon gruslig ist. Andererseits aber … nun, in den Beispielen, wäre das für mich schlicht eine Frage des Geschmacks.

    Show, don’t tell finde ich beispielsweise extrem störend. Ich komme damit nicht gut klar, weil ich es schlicht nicht nachvollziehen kann. Ich habe bisher keine Diagnose, aber meine Ärzte gehen davon aus, dass ich auf dem Autismus-Spektrum liege. Ob es daran liegt, ich weiß es nicht. Aber sachliche Erzählungen, die mir wenigstens erklären, warum eine Figur wie fühlt und handelt, finde ich besser, als die, wo man alles aus irgendwelchen Hints herauslesen soll. Das kann ich schon im wahren Leben nicht, wenn mir die Person gegenüber steht und ich sie mein Leben lang kenne, also mit ihren Frames und ihrer Hintergrundgeschichte vertraut bin. Wie soll ich das dann bei Charakteren leisten, die ich erst 300 Seiten kenne und von deren Leben man nur stückweise Häppchen hingeworfen bekommt, wenn Autor*in das wichtig für die Szene findet? Also würde ich eher ein Buch verreißen, was zu wenig tell macht, als eines, das nur aus tell besteht.

    Und die Sache mit dem Verlag, der im Buch des selben Verlags erwähnt wird, ist für mich eigentlich eher ein lustiges Gimmick. Es sei denn, der Verlag wird über den grünen Klee gelobt. Dann hat das schon ein Gschmäckle und ich würde das auch in der Rezension anmerken – wenn ich mich am Ende noch dran erinnere. Denn teilweise wird sowas doch in der Erinnerung dann von Dingen überlagert, die mir noch mehr oder einfach später ins Auge fielen.

    Beim letzten Beispiel würde ich zwar auch zucken – aber … ich erwähne Cover eigentlich nicht in meinen Rezis. Eventuell, wenn es wenig wichtigere Punkte gibt, würde ich diesen Bruch ansprechen. Aber ansonsten wohl einfach unter den Tisch fallen lassen.

    Also … Klar gibt es die Fälle, wo Blogger*innen den Verlagen aus falsch empfundener Pflichtschuldigkeit Zucker in den Hintern pusten. Und es gibt psychologische Prozesse, die dafür sorgen, dass wir Dinge, die wir nicht selbst kaufen mussten, sondern als Gegenleistung bekamen, unbewusst etwas besser bewerten.

    Dann gibt es das Problem, dass viele Leser*innen bezüglich Rassismen, Ableismen und Queermisia noch nicht sensibilisiert genug sind und deshalb Bücher hypen, die eigentlich gruppenbezogenen Hass reproduzieren. Und die gesellschaftlichen Mechanismen, die machen, dass Leute gar nicht merken, wie kritisch Twilight, 50SoG und Co sind, weil wir es so gewöhnt sind, dass Männer dominant und übergriffig in Medien dargestellt werden und das romantisiert wird, und deshalb damit aufgewachsen sind, dass das ja romantisch sei. Weshalb wir das gar nicht hinterfragen.

    Aber teilweise ist es halt schlicht auch eine Frage des Geschmacks oder der Prioritäten, die man bei Büchern hat.

    LG
    Taaya

    (PS: Magst du mir sagen, welches Buch für dich zu viel tell hatte? Ich suche immer verzweifelt nach sowas, weil so selten für mich gut lesbare Bücher veröffentlicht werden.)

    • Sabrina
      Autor
      21. Mai 2020 / 14:15

      Liebe Taaya,

      Da sieht man es wieder, wie jemand ein Buch oder den Schreibstil empfindet, ist wahnsinnig subjektiv und hängt von verschiedenen Faktoren ab.
      Es scheint, dass es wohl oftmals auch Jüngere LeserInnen sind, die vielleicht erst noch in kritisches und reflektiertes Lesen hineinwachsen müssen.

      Puh, da müsste ich mal meine Rezi Dateien auf dem PC raussuchen, aber ich weiß, dass ich die „Tasyar Chroniken“ von Jana Ulmer sehr sachlich fand. Vielleicht wäre das ja ein passender Lesetipp?

      Liebe Grüße

      Sabrina

      • 25. Mai 2020 / 11:54

        Huhu,

        vielen Dank, die werde ich mir mal anschauen 🙂

        LG
        Taaya

  10. 19. Mai 2020 / 12:48

    Hi
    deine Aufzählungen verstehe ich gut. Besonders die Sache mit dem Cover. Mich stört es auch, wenn das Cover so überhaupt nicht zur Geschichte passt.
    Ich lese nicht viele Bücher mit Menschen auf den Covern, aber wenn dann kann ich nie verstehen warum die Person so absolut gar keine Ähnlichkeit mit den Beschreibungen im Buch hat.
    Bsp: Frau auf dem Cover hat lange blonde Haare und braune Augen. Im Buch hat sie aber kurze rote und graue Augen.

    Liebe Grüße
    Jasmin

    • Sabrina
      Autor
      21. Mai 2020 / 14:02

      Liebe Jasmin,

      Ja, das verstehe ich gut!

      Personen auf Covern finde ich grundsätzlich schwierig. Ich persönlich neige zu Cover-Käufen, wenn mich die Person auf dem Cover nicht anspricht, dann bleibt das Buch im
      Zweifel schon mal liegen. 🙈

      Liebe Grüße

      Sabrina

  11. 13. April 2020 / 13:06

    Hey 🙂
    ich verstehe was du meinst. Ich versuche auch bei den Büchern die Kritik und die DInge, die mich gestört haben, rauszustellen. Manchmal verliere ich mich jedoch so in einem Buch, dass ich über kleine Schwächen hinwegblicke oder diese gar nicht so direkt wahrnehme. Dennoch wenn ich größere Schwächen oder Probleme darstelle, thematisiere ich sie auch bzw. versuche diese zu thematisieren. Jedoch sind Rezensionen oft einfach eine persönliche Sache und das finde ich auch vollkommen in Ordnung, wenn jemand über die Schwächen, die wir vielleicht sehen, drüber hinweggguckt oder sie nicht benennt. Das ist auch das schöne am Lesen. Trotzdem finde ich, wenn man in einem Buch Kritikpuntke findet, sollte man diese auch in einer Rezension sachlich begründen. Denn auch das gehört, wie du es bereits sagst, zu einer Rezension dazu. Manchmal hat man vielleicht keine, manchmal schon.

    Bei gewissen Portalen, in denen Leserunden angeboten werden, weiß ich, dass du da oft keinerlei Kritik anbringen darfst. Eine sehr gute Freundin von mir, keine Bloggerin, durfte bei einer Leserunde kürzlich teilnehmen und sie hat das Buch gehasst. Sie fand es schrecklich, platt und eintönig. Sie hat dann an das Portal geschrieben, nachdem sie sie mehrmals wegen ihrer Meinung genervt haben und sie meinten in der Email, dass sie bitte positiv davon spricht, weil die Leserunde dafür ja da sei…
    Ich fand das schockierend und ehrlich gesagt nicht der Sinn dahinter.

    Liebe Grüße

    Andrea

    • Sabrina
      Autor
      13. April 2020 / 19:56

      Das stimmt natürlich, manchmal ist man von einem Buch so begeistert, dass man ein paar kleine Schwächen gern beiseite „wischt“ weil das Gesamtpaket einfach zu gut war. Verständlich. Ich finde aber auch, dass es die Rezi nicht abwertet, wenn man sagt: Ich war hin und weg, es gab die ein oder andere Schwäche X oder Y, aber das wiegt das Buch mit einem überzeugenden A oder B wieder auf“.
      Ich verstehe aber auch, das man – und hier meine ich wirklich kleine Schwachpunkte – vor Begeisterung schlichtweg nicht wahrnimmt oder nicht als solche sieht.

      Was deiner Freundin passiert ist, ist wirklich heftig. Leserunden sind doch nicht dazu da, um alles über den grünen Klee zu loben. Das habe ich selbst bisher zu, Glück noch nicht erlebt. Meine weniger guten Rezensionen oder Kritikpunkte in den Leserunden wurden von allen schlichtweg kommentarlos ignoriert. Damit fahre ich an sich recht gut. 😀

      Liebe Grüße

      Sabrina

  12. 12. April 2020 / 22:18

    Ein sehr guter und wichtiger Beitrag, Du sprichst mir aus der Seele. Gerade bei Leserunden habe ich das Gefühl, es wird oft viel zu gut bewertet. Und dann oft auch so nichtssagend. Ich lese ja Rezensionen, um mir letztendlich die Kaufentscheidung zu erleichtern oder zumindest versuche ich so meine eigenen Rezensionen zu verfassen.
    Und kennt ihr das auch, wenn bei Leserunden mit Leseabschnitten erstmal der Inhalt zusammengefasst wird? Dabei lesen gerade alle das gleiche Buch bzw. sogar die gleichen Kapitel?
    Viele Grüße,
    Yvonne

    • Sabrina
      Autor
      13. April 2020 / 5:31

      Mit Leserunden habe ich auch so meine Probleme. Ich lese nicht nach Abschnitten und es reißt mich völlig aus dem Lesefluss, wenn ich immer wieder unterbrechen soll, um ein kurzes Zwischenfeedback abzugeben. Dann kann ich mir die Rezension am Ende auch ganz schenken.

      Liebe Grüße

      Sabrina

  13. 12. April 2020 / 15:25

    Hallo,
    genau den gleichen Eindruck habe ich auch. Wenn man dann auf die entsprechenden Profile geht sieht man schnell, dass nahezu alle Bücher mit 4 oder 5 Sternen bewertet werden. Wenn es mal eine niedrigere Bewertung gibt, dann gibt es auch keine Rezension von der entsprechenden Person dazu. Vorzugsweise werden Rezensionsexemplare rezensiert und teilweise in erschreckender Menge. Besonders nachdenklich stimmt es mich dann, wenn die eigentliche Meinung nur aus unter 150 Wörtern(meist sogar unter 50!) besteht. Der Rest ist dann eine reine Inhaltsangabe. Was hat der Verlag von solchen Rezensionen? Im Grunde absolut gar nicht, da die meisten diese gar nicht erst durchlesen schließlich haben sie keinen Mehrwert geschweige denn Informationsgehalt.
    Vielleicht liegt es wirklich daran was für Ansprüche man an sich selbst stellt. Ich frage relativ viel selten Rezensionsexemplare an und freue mich immer, wenn stattdessen Verlage und Selbstverleger auf mich zukommen. Und ich scheue auch nicht davor zu kritisieren, denn solche Kritiken helfen auch manchmal dem Autor und ich möchte den Leser meiner Rezension ja auch nicht anlügen. Und vor allem möchte ich mich selbst nicht anlügen. Wenn ich mir irgendwann noch einmal eine Rezension durchlese möchte ich direkt herausfiltern können, ob sich der Kauf von weiteren Bücher von dem Autor lohnt oder eben nicht.
    Es ist einfach nur erschreckend wie schlecht manche gehypte Bücher sind und ich kann das auch null nachvollziehen, wie ein Rezensent so etwas nicht erkennen kann. Bei manchen springt einem das total ins Auge und da erfahre ich lieber Gegenwind mit meiner eigenen Meinung.
    LG

    • Sabrina
      Autor
      12. April 2020 / 19:33

      Vielleicht setzen die Verlage oder Autoren dennoch genau darauf, dass es keiner liest? Die User sehen nur, dass das Buch von vielen positiv bewertet wurde und schlagen zu. Damit sind die Verkaufszahlen garantiert, oder? Rezensionsexemplare frage ich nicht an. Ich nehme ab und an mal an einer Buchverlosung Teil und kennzeichne das dann als Rezi-Exemplar, aber auch hier bleibe ich bei meiner ehrlichen Meinung. Ich sehe das wie du, Kritik ist ja nicht böse gemeint und kann dem Autor/der Autorin ja auch ein Denkanstoß sein.
      Ich glaube, gehypte Bücher sind da nochmal ein ganz ganz spezielles Feld 🙈

      Liebe Grüße

      Sabrina

  14. 12. April 2020 / 10:55

    Hey,
    jaaaaa ich kann absolut nachvollziehen, was du da schreibst.
    Ich selber lese keine Rezensionen mehr von anderen Bloggern. Weil ich nicht weiß, ob ich denen vertrauen kann. Echt verrückt eigentlich, da ich selber ja nun Rezensionen schreibe.
    Es gibt ein paar Blogger, wo ich weiß, dass diese Rezensionen ehrlich sind und auf die ich mich verlassen kann. Auf deren Urteil verlasse ich mich auch.
    Erst heute habe ich eine Rezension online geschickt mit einer 2-Sterne-Bewertung. Alle Rezensionen und Bewertungen, die ich bisher gefunden hatte, waren durchweg 5 Sterne. Ich überlege auch immer mehrfach, ob es an mir liegt. Aber dann denke ich wieder, dass ich nun mal was auszusetzen hatte und sich das nicht ändert. Wem will ich da was beweisen!? 😀

    Liebe Grüße und schöne Ostern. 🙂

    • Sabrina
      Autor
      12. April 2020 / 19:29

      Gerade bei kritischen Rezensionen versuche ich auch darauf zu achten, nicht nur zu schreiben „mag ich nicht, packt mich nicht“, sondern hat nicht überzeugt weil – aber ja, man fühlt sich seltsam, wenn man ein Buch „abkanzelt“, das alle anderen unbeschreiblich toll finden. Ich finde es super, dass du da auch gnadenlos ehrlich bist. 😀

      Liebe Grüße

      Sabrina

  15. 11. April 2020 / 23:06

    Interessanter Post. Ich lese meistens keine anderen Rezemsion für ein Buch, das ich selbst lese vorab. Versuche immer meine Meinung wieder zugeben und ich glaube je nach Lebenssituation kann dasschon recht unterschiedlich sein. Richtig gehypte Bücher mage ich eh nicht so gerne rezensieren, da man dann immer das Gefühl hat schon zu 100. Mal was zu dem Buch zu schreiben und die Leser ggf. langweilt.
    Liebe Grüsse
    Isabel

    • Sabrina
      Autor
      12. April 2020 / 19:26

      Es scheint tatsächlich so, dass dieses „über den grünen Klee loben“ vor allem ein Phänomen gehypter Bücher ist 🧐 Was wirklich schade ist. Ich habe mir inzwischen angewöhnt bspw. bei Amazon auch immer zu schauen, ob es 1- oder 2-Stern-Bewertungen gibt und wenn ja, wo die Kritikpunkte liegen. An sich bilde ich mich mir natürlich auch gerne mein eigenes Urteil, aber ich möchte auch kein Buch kaufen und mich spätestens nach der Hälfte fragen müssen, was daran so toll sein soll 🙈😀 Aber, wenn mir ein Buch gefällt, dann schreibe ich auch die 100. Rezi. Was du daran gut findest, ist ja immer noch mal ein neuer Blickwinkel, oder nicht?

      Liebe Grüße

      Sabrina

  16. 10. April 2020 / 15:15

    Hallöchen,

    ich bin über diesen Beitrag durch das Kommentierwochenende gestoßen und kann hier vielem zustimmen.
    Ich selbst lese fast keine gehypten Bücher mehr, weil ich da meist eh nur enttäuscht werde. Ich habe aber meine Blogger_innen des Vertrauens, wo ich weiß, dass ich auf ehrliche Meinungen stoßen werde.
    Ich glaube das ist eine Sache, die auch mit der Zeit kommt. Im Laufe der Zeit wird man kritischer und sieht mehr Fehler oder Klischees in Büchern. Ich habe nie alle Bücher lobgehudelt, aber mir ist auch aufgefallen, dass ich mittlerweile kritischer bin, als ich es früher war.

    LG
    Elisa

    • Sabrina
      Autor
      10. April 2020 / 21:13

      Du meinst, mit dem Alter oder der Leseerfahrung kommt die Weisheit? Das hoffe ich sehr. Ich habe absolut nichts gegen Lobgesänge, die singe ich selbst auch, wenn ich ehrlich begeistert bin, aber ich möchte auch gerne die kritischen Stimmen hören.
      Bei gehabten Büchern bin ich inzwischen auch skeptisch geworden und lass das gerne an mir vorüberziehen 😉

      Liebe Grüße

      Sabrina

  17. 8. April 2020 / 15:12

    Hallo!
    Eine spannende Thematik. Ich finde Rezensionen können meistens nicht objektiv sein sondern sind immer persönlich. Je nach dem auf was der Leser gerade seinen Fokus legt fällt die Rezi dementsprechend gut oder schlecht aus. Dazu kommt, das jeder seinen eigenen Geschmack hat 😀 das ist mir ganz oft bei Büchern vom Lyx Verlag aufgefallen. Ich finde die meisten Bücher aus diesem Verlag im Genre YA oder NA kaum lesbar… verdrehe oft die Augen und finde das ganze sehr unrealistisch. Und wiederum andere feiern diese Bücher und das Gefühl, das sie einem geben! 😀
    So ist das eben manchmal.
    Ich würde mich davon aber nicht beeinflussen lassen 😀

    • Sabrina
      Autor
      10. April 2020 / 21:09

      Mit dem Geschmack und der Subjektivität hast du Recht. Beeinflussen lasse ich mich davon nicht, aber, wenn ich auf mehreren Seiten auf sachliche Kritik stoße, dann gehe ich doch lieber in die Buchhandlung und werfe einen kurzen Blick ins Buch, um mir selbst einen ersten Eindruck zu verschaffen.

      Liebe Grüße

      Sabrina

  18. 8. April 2020 / 13:16

    Bin da ganz deiner Meinung. Stelle auch immer häufiger fest, dass Bücher gelobt werden, die offensichtliche Schwächen aufweisen, die man kaum übersehen kann. Grade bei gehypten AutorInnen scheint dies häufig der Fall zu sein. Es scheint fast so, als wollte die RezensentInnen keinen Gegenwind erfahren (was ich zum Teil auch nachvollziehen kann, wenn man an die Vergangenheit denkt, wie manche angegriffen wurden, weil sie ein bestimmtes Buch negativ bewertet haben). Aber grade als BuchbloggerIn oder RezensentIn sollte man so offen sein, dass man ehrlich rezensiert – sonst kann man es sich eben auch ganz sparen.

    Liebe Grüße
    Isa

    • Sabrina
      Autor
      10. April 2020 / 14:01

      Ist das dieses „Wenn ich mit dem Strom schwimme, werde ich eines Tages ein erfolgreiche/r Buchblogger/in?“ Oder die Hoffnung, dann mit umso mehr Rezensionsexemplaren bedacht zu werden? Oder liegt das auch an der Angst vor möglichen Anfeindungen anderer Leser/innen?

      Liebe Grüße

      Sabrina

  19. 8. April 2020 / 11:13

    Tja, wenn man das nur wüsste… Manchmal wäre es ja ganz spannend in die Köpfe der anderen schauen zu können.
    Manchmal glaube ich, ist es gar keine böse Absicht, man achtet einfach nicht auf bestimmte Aspekte, ist nicht sensibilisiert für ein Thema und findet die Geschichte wirklich frisch und neu und unproblematisch. Ich glaube auch, es braucht eine gewisse Reife und auch die Offenheit gewisse Muster, Klischees, problematische Verhaltensweisen etc. zu sehen (oder sehen zu wollen). Denn grad wenn es sich bei dem Buch um ein Rezensionsexemplar handelt und man vielleicht noch persönlichen Kontakt mit dem Autor/der Autorin hatte, braucht es eine gute Portion Mut diese Problematiken anzusprechen.
    Dennoch würde ich mir – grad auch von jungen Blogger*innen – wünschen, kritischer an gewisse Bücher ran zu gehen und problematisches Verhalten, toxische Beziehungen etc. auch als solche zu benennen. Man kann sie ja trotzdem noch heiss und innig lieben und einen riesen Crush auf den heissen Protagonisten*in haben.

    LG, Daniela

    • Sabrina
      Autor
      10. April 2020 / 13:48

      Stimmt, hat man persönlichen Kontakt zu einem Autor, kann sich so manche/r natürlich gehemmt fühlen. Da braucht es den Mut zu sagen: Ich schätze, was du mit diesem Buch geleistet hast, aber mich persönlich konnte dieser oder jener Punkt nicht überzeugen.
      Aus Kritik, kann man ja lernen, auch AutorInnen …

      Liebe Grüße

      Sabrina

      • 12. April 2020 / 22:10

        Das denke ich auch. Bei mir hat sich mal eine Autorin auf dem Blog über den Kommentar gemeldet, die nicht so einverstanden war mit meiner Rezension. Bei mir kam ihr Ratgeber sehr belehrend an und das habe ich dann auch in meine Bewertung mit aufgenommen. Auch nachdem ich noch einmal klargestellt hatte, das dies natürlich meine Sicht und Interpretation ihres Buches ist, hat sie nicht locker gelassen und wollte mich immer weiter zu ihrer Sichtweise bekehren.
        Viele Grüße,
        Yvonne von lauschige-lesezeit.de

        • Sabrina
          Autor
          13. April 2020 / 5:35

          Oh weh, die Dame hat wohl das Prinzip einer ehrlichen Rezension nicht verstanden. Vielleicht hätte sie ihr Buch besser noch einmal selbst zur Hand genommen und sich mit der Kritik auseinandergesetzt 🙈

          Liebe Grüße

          Sabrina

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